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Filmreview „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“

fifty_shades_darker_uk_poster-700x511Originaltitel: Fifty Shades Darker

Deutscher Titel: Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe

Starttermin: 09. Februar 2017

Regie: James Foley

Darsteller: Dakota Johnson, Jamie Dornan

Genre: Erotik, Romantik, Drama

Land: United States

Länge: 118 Minuten

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=2Z2d86k23F4

„Hallo Anastasia! Es freut mich, dass du endlich erwachsen – Oh, nein, doch nicht.“

Wer mich kennt, weiß, wie wenig ich vom 1. Teil „Fifty Shades of Grey“ hielt. Der ganze Film ist so unglaublich anti-feministisch, dass ich mehrfach mit dem Gedanken gespielt hatte, einfach aus dem Kino zu rennen. Voller Hoffnung, dass es doch noch besser werden könnte, bin ich sitzengeblieben. Und wurde enttäuscht. Es wurde nicht besser.

Das Beste beim 1. Teil weil eindeutig meine Ich-kaufe-meinem-Freund-eine-graue-Krawatte-und-präsentiere-sie-dem-Kino-bevor-der-Film-anfängt-Anekdote.

Allerdings mag ich Dakota Johnson. In den Filmen, die ich danach mit ihr gesehen habe, hat sie mich positiv überrascht. Und als mich eine Freundin fragte, ob ich nicht Lust hätte, den 2. Teil auch wieder mit ihr zu schauen, sagte ich spontan zu. Ich wollte wirklich wissen, was sie aus dem zweiten Teil gemacht haben. Ich war wirklich neugierig.

Vorweg: Der 2. Teil gefällt mir um einiges besser als der Erste. Und der Soundtrack ist wirklich super. Im Film wirkte sogar mein derzeitiges Hasslied „I don’t wanna live forever“ gar nicht so schlecht und war gut platziert.

Auch die erotischen Szenen fand ich besser als beim ersten Teil. Und zum ersten Mal mochte ich Jamie Dornan in seiner Rolle als Mr. Grey.

Aber was mir wirklich gegen den Strich ging war Anastasia Steele. Am Anfang dachte ich, sie würde jetzt endlich zu ihrer Meinung stehen und nicht mehr dieser weinerliche Bella-Verschnitt sein.

Tja, und dann änderte sie ihre Meinung.

Und änderte sie wieder.

Dann tat sie so, als wäre es eine totale Überraschung, auf was Mr. Grey steht. Oh Liebes, das hab sogar ich schon nach dem ersten Film begriffen gehabt, und ich hab nicht einmal das Buch gelesen.

Eine so wechselhafte Persönlichkeit hab ich schon lange nicht mehr erlebt – zumindest nicht in einem Film ohne Elemente eines Psychothrillers.

Der Charakter der Anastasia Steele braucht im dritten Teil unbedingt mehr Tiefe. Mehr Hintergrund. Sonst wird sie wirklich mein nächster Hass-Charakter.

Der Film an sich war durchaus solide gemacht, allerdings ohne echte Handlung. Die spannendsten Szene war schon mit dem Trailer abgedeckt. Es fehlte das gewisse Etwas und zog sich zwischendurch echt in die Länge.

Fans der Reihe werden wahrscheinlich auf ihre Kosten kommen, und auch für einen netten Mädelsabend ist der Film perfekt. Aber man sollte nicht zu viel erwarten.

Es lohnt sich, am Ende des Films sitzen zu bleiben.

– Tatti

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